Unterwäsche und Bademode

Gute Unterwäsche ist gekennzeichnet durch den Komfort und die gute Hautverträglichkeit. Dies gilt übrigens auch für die Bademode, die ja wie die Unterwäsche auch hauteng getragen wird. Die Haut ist erstaunlich. Jeder Quadratzoll besteht aus ungefähr 19 Millionen Zellen, 600 Schweißdrüsen, 90 Fettdrüsen und 65 Härchen; sie wird von 19 000 Nervenzellen und 5,7 Meter kompliziert verwobener Blutbahnen versorgt und von Millionen von mikroskopisch kleinen Bakterien bevölkert.

Wenn sie ihre Kapazität ausschöpft, kann unsere Haut ein Drittel der Abfallprodukte unseres Körpers ausscheiden. In der Realität arbeitet die Haut jedoch meistens schlecht. Synthetische Toilettenartikel verstopfen die Poren, und Unterwäsche aus Kunstfasern (Latex, Nylon, Polyester usw.) hemmt ihren natürlichen Reinigungsprozess. Besonders ungesund ist allerdings synthetische Unterwäsche, weil sie am engsten auf der Haut getragen wird. Es ist viel gesünder, natürliche Stoffe zu tragen – reine Baumwolle ist am besten, Leinen, Seide und Wolle sind ebenfalls gut – und vermeiden Sie es, sie mit scharfen Waschmitteln zu waschen. Deren Rückstände werden durch die Poren aufgenommen.

Um der Haut etwas Gutes zu tun, sollte man Sport treiben, in die Sauna oder ins türkische Bad gehen, um seine Gifte herauszuschwitzen. Unter der Sonne am Strand muss natürlich die passende Badekleidung getragen werden. Wenn man sich täglich trocken abbürstet, werden tote Körperzellen entfernt, die Lymphe gereinigt, die Drüsen stimuliert und der vorzeitigen Alterung vorgebeugt. Der beste Zeitpunkt ist morgens vor dem Waschen. Man bürstet immer in Richtung des Herzens und benutzt eine Bürste mit Naturborsten, wie sie es in den meisten Reformhäusern gibt. Es fühlt sich phantastisch an!