Spielzeug

Wo kommen die Spielzeuge nur her? Der Krempel von Kindern scheint sich zu vermehren und auf alarmierende Weise den Raum zu überwuchern, wenn er nicht kontrolliert und in Schach gehalten wird! Eines der wichtigsten Dinge, die man Kindern beibringen sollte, ist Vertrauen. Wenn sich Kinder geliebt, sicher und glücklich fühlen, sind sie nicht so sehr auf die Spielzeuge angewiesen. Wenn Sie nicht wollen, dass Ihre Kinder später einmal krankhaft Spielsachen ansammeln, müssen Sie ihnen schon früh ein starkes Bewusstsein für Krempel vermitteln. Fangen Sie damit an, den Kindern beizubringen, hinter sich aufzuräumen. Wenn sie ein neues Spielzeug bekommen, entscheiden Sie gemeinsam mit ihnen, wo es aufbewahrt wird, damit sie genau wissen, wohin sie es hintun müssen, wenn sie aufräumen. Sprechen Sie regelmäßig mit ihnen, um gemeinsam zu entscheiden, ob sie ein Spielzeug, für das sie zu alt geworden sind, behalten oder wegwerfen wollen. Die endgültige Entscheidung sollte den Kindern selbst überlassen bleiben. Was für Sie so ausschaut, als sei es gestorben und im Himmel, kann für Ihr Kind sehr wichtig und noch jahrelang von Nutzen sein.

Falls Ihr Nachwuchs nicht zu bändigen ist, sollten Sie wissen, dass alle Kinder das Unterbewusstsein ihrer Eltern ausagieren. Anstatt andauernd an ihnen herumzunörgeln, sollten Sie also besser erst einmal die Probleme mit Ihrem eigenen Unrat aufarbeiten – das ist eine Methode, mit der Sie mehr Erfolg haben werden. Bei all den Hormonen, die in ihren Körpern herumflitzen, ist es verständlich, dass es auf der Prioritätenliste von Halbwüchsigen nicht gerade obenan steht, ihre Zimmer aufgeräumt und frei von Spielzeugen zu halten. Sofern sie nicht schon in früheren Jahren gelernt haben, krempelfrei zu leben, haben sie höchstwahrscheinlich das Gefühl, schon genug am Hals zu haben. Das Chaos von Teenagern ist normalerweise ihr inneres Durcheinander, das auf der äußeren Ebene sichtbar wird.
Ich nahm einmal beim Fernsehsender MTV an einer Anruferaktion teil, bei der junge Leute mich dazu befragten, wie sie Feng Shui in ihrem Leben umsetzen könnten. Letzten Endes lief es darauf hinaus, dass sie auf drei Hauptgebieten Hilfe brauchten: wie man Prüfungen besteht, Freunde gewinnt und seine Eltern möglichst auf Distanz hält. Die meisten Teenager haben das mehr oder weniger starke Bedürfnis nach einer emotionalen und räumlichen Privatsphäre. Und die Eltern müssen das genauso respektieren, wie die Kinder den Raum ihrer Eltern achten müssen. Am vernünftigsten ist es jedoch, sich darauf zu einigen, dass die Teenager-Spielzeuge und das Teenager-Chaos sich auf bestimmte Räume beschränken und diese regelmäßig aufgeräumt und ausgemistet werden müssen.